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Die Organisation „Care & Fair“ hat sich zur Aufgabe
gemacht, die Auswüchse illegaler Kinderarbeit in den Knüpfländern zu bekämpfen und zugleich die Situation der
Teppichknüpfer und ihrer Familien insgesamt in den Ländern Indien, Nepal und Pakistan
zu verbessern. Tepp Team International GmbH stellt sich dieser sozialen Verantwortung und unterstüzt „Care & Fair“ tatkräftig.
Mittlerweile besteht die Organisation aus
450 Mitgliedern, die „Care & Fair“ weltweit unterstützen. Die Organisation erhält 1 Prozent vom Importwert der von
den „Care-&-Fair“-Mitgliedern eingeführten Teppiche aus Indien, Nepal und Pakistan. Finanziert werden u.a. Schul- und Ausbildungsprojekte sowie Maßnahmen der medizinischen Grundversorgung in den ländlichen Knüpfregionen, die von den Regierungen der drei Länder oft nur unzureichend versorgt werden.
Der Teppichhandel in den westlichen Abnehmerländern lehnt illegale Kinderarbeit strikt ab und macht mit seinem Engagement
den Herstellern von handgeknüpften Orientteppichen klar, dass Produkte, die auf nicht sozialverträgliche Weise hergestellt werden, von den Verbrauchern in den Industrieländern nicht toleriert werden.
„Care & Fair“ ist ein Berufsverband des europäischen Teppichhandels und damit das Forum eines engagierten, verantwortungsbewussten
Teiles der Branche. Der Vorstand und das Arbeitsteam des Verbandes arbeiten ehrenamtlich und reisen auf eigene Kosten. Dadurch, und weil der überwiegende Teil der Öffentlichkeitsarbeit kostenfrei von den Mitgliedern
geleistet wird, kommen in etwa 85 Prozent aller Mittel der Projektarbeit in den
Ursprungsländern zugute. Darüber hinaus setzt sich „Care & Fair“ bei den Regierungen der betreffenden Länder im
Rahmen der außenwirtschaftlichen Möglichkeiten des Teppichhandels dafür ein, dass diese eine flächendeckende Gewerbeaufsicht einführen, um ihren eigenen Gesetzen
Geltung zu verschaffen.
Durch sein Engagement konnte der Teppichhandel
in den letzten elf Jahren etwa 3,5
Mio. Euro zur Unterstützung von heute insgesamt
30 Projekten sowie weiteren Hilfsmaßnahmen
bereitstellen. In den „Care-&-Fair“-
Einrichtungen werden derzeit jährlich 6.000
SchülerInnen ausgebildet und etwa 150.000
Patienten kostenlos behandelt. Aber auch die
Exporteure in den Ursprungsländern sind mit
0,25-prozentigen Abgaben an den Gesamtkosten
beteilig. Sie leisten einen Teil der
Projektarbeit vor Ort und werden auf diese
Weise an die Übernahme ihrer sozialen
Verantwortung herangeführt. Der Erfolg belegt,
was eine relativ kleine Wirtschaftsbranche
leisten kann, wenn sie ihre soziale
Verantwortung gegenüber den Schwachen
und Hilfsbedürftigen ernst nimmt. So konnten
z.B. allein im Jahr 2005 in Indien 94.963
Euro in Hilfsprojekte gesteckt werden, in
Nepal waren es 45.024 Euro und in
Pakistan 20.000 Euro. |